Netzwerkgeld - Baustein der Wirtschaftsförderung

Speziell für kleine und mittlere Unternehmen in einer Region ist es überlebenswichtig, das sie ihre Produkte und Dienstleistungen vor Ort absetzen können. Regionale Netzwerke aus Verbrauchern und Unternehmen werden dabei zu einem Wettbewerbsvorteil.
Gute Möglichkeiten zum Kennenlernen und zur Kommunikation sind Visitenkartenpartys, Branchentreffpunkte, Stammtische oder Sommerfeste. Ein Baustein für eine Zusammenarbeit in einem regionalen Netzwerk ist ein gemeinsames Netzwerkgeld. Hiermit entsteht durch die Nutzung des Geldes eine dauerhafte Kooperation und Absatz zwischen den am Netzwerk beteiligten Unternehmen, die Unternehmen können sich durch Kredit Liquidiät in Netzwerkgeld verschaffen und einen regionalen Kundenbestand pflegen und an sich binden. Es sind jedoch nicht ausschließlich ökonomische Aspekte die zur Betrachtung eines Netzwerkgeldes gehören.
In einem weiteren Schritt können Vereine, Verbraucher und Kommunen zur Nutzung des Netzwerkgeldes motiviert werden. Ein regionales Geld entsteht und fördert so den Zusammenhalt und die Identität in einer Region.

Die Organisation und Finanzierung dieses Netzwerkgeldes ist grundsätzlich eine Aufgabe der kommunalen Wirtschaftsförderer. Als Initiator für Netzwerkgeld sind Wirtschaftsförderung, Industrie und Handelskammern oder Handwerkskammern noch ehr selten anzutreffen. Der Impuls zur Herausgabe von von Regionalgeld geht bislang von Gruppen, bestehend aus Unternehmen und Verbrauchern aus. Diese Gruppen suchen dann regelmäßig die Unterstützung durch die örtliche Wirtschaftsförderung. Offene Türen und die Bereitschaft andere Wege wie bisher auszuprobieren, kann Unterstützung für die Gruppen vor Ort bringen. Die aktive Unterstützung kann dabei vielfältig sein und sich mit kleinen Schritten entwickeln. Im Ergebnis wird dann Regionalgeld zum einem Element einer aktiven Wirtschaftsförderung.